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Kathrin Boron

Rudern


Erfolge:

Olympiasiegerin 1992 in Bacelona

Olympiasiegerin 1996 in Atlanta

Olympiasiegerin 2000 in Sydney

Olympiasiegerin 2004 in Athen

Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking

8-fache Weltmeisterin

3-fache Vizeweltmeisterin

Auszeichnungen

Medien- und Fernsehpreis BAMBI 1992

Silbernes Lorbeerblatt 1992, 1996, 2000, 2004, 2008

Champion des Jahres 2004

Verdienstorden des Landes Brandenburg 2005

Preis des Bundesinnenministers für Toleranz und Fair Play im Sport 2009

Thomas-Keller-Medaille des Weltruderverbandes 2009


Kathrin Boron wuchs in Neuruppin auf, wo sie mit 8 Jahren mit der Leichtathletik begann. Wegen gesundheitlicher Probleme konnte sie die Leichtathletik nicht weiter betreiben. Da sie unbedingt auf eine Kinder- und Jugendsportschule (KJS) wollte, wurde sie bei einer Talentesichtung für das Rudern entdeckt und ging 1983 an die KJS Potsdam und zu den Ruderern der SG Dynamo Potsdam.

Im Kinder- und Jugendbereich errang sie neben zahlreichen DDR-Titeln bei Junioren-Weltmeisterschaften zwei Goldmedaillen. Ihr erstes Jahr im Seniorenalter begann mit dem Handicap einer Sprunggelenksverletzung, was auch ihren Start bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul verhinderte.

Erst im darauf folgenden Jahr begann ihre eindrucksvolle Erfolgsserie. Sie nahm an fünf Olympischen Sommerspielen jeweils mit herausragenden Medaillengewinnen teil. Bei 14 Weltmeisterschaften errang sie 8 Weltmeistertitel und 5 Silbermedaillen.

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Aufgrund ihrer mehrfachen Olympiasiege (alle im Doppelzweier oder Doppelvierer) wird sie im selben Atemzug mit den Legenden des Rudersports Elisabeta Lipă, Marnie McBean und Ekaterina Karsten genannt.

Mit den Olympischen Spielen 2008 hat sie ihre aktive Karriere beendet. Ein Jahr später wurde sie während des Ruder-Weltcups in Luzern vom Weltruderverband mit dessen höchster Auszeichnung, der Thomas-Keller-Medaille, für ihre außergewöhnliche Ruderkarriere geehrt.

Heute arbeitet Kathrin Boron bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe in Frankfurt und betreut drei Verbände: Leichtathletik, Curling, Eisschnelllauf – und das "Thema Sprungbrett Zukunft".

"Es lohnt sich, für einen Traum zu kämpfen und sich für ein selbst gestelltes Ziel über das normale Maß hinaus zu engagieren. Wichtig ist dabei immer die Freude, mit der man seinen Sport betreibt."